Jahreswechsel


Es ist die Zeit, innezuhalten!

Selbstverständlich sollten wir es auch sonst immer wieder tun.

  • nicht nach vorn schauen (zielorientiert, wünschen, verlangen, damit sich ängstigen oder sich absichern - die Wurzel der Profitorientierung, Ausbeutung und Ungerechtigkeit)
  • nicht nach hinten schauen (an der Vergangenheit knabbern, in Erinnerung schwelgen, sich damit deprimieren, resignieren, am Alten sich aufwärmen, in Illusionen schweben – die Wurzel von Abgrenzung, Geiz, Engstirnigkeit)
  • nicht nach unten schauen (in Vorwürfen sich selbst und anderen gegenüber versinken, hadern, hassen, sich vergiften - die Wurzel von Umweltverschmutzung mentaler und sonstiger Art)
  • ja, nicht mal nach oben schauen - in den Himmel - denn auf höheren Dimensionen gibt es weder Raum noch Zeit (nicht aus Konzepten, Theorien, Philosophien und Religionen heraus reagieren, sondern spontan und damit aus dem Herzen - die Wurzel der Liebe)

Beim Innehalten hältst nicht du etwas, sondern die Zeit hält gewissermaßen an; du verlässt durch dein Bewusstsein die Dimension Zeit.

Das wirklich Wesentliche/Göttliche findest du nur, wenn du nach innen schaust – nur schauen und zwar ganz und absichtslos. Es gibt letztlich nur ein Innen, denn das Außen siehst du nur über das Innere.
Das Innere will sich ständig ausdehnen, die Evolution – ein universelles Gesetz. Gib ihm nach, es hat etwas mit Kreativität, Schönheit und Liebe zu tun!

Ich wünsche Dir, Deinen Freunden und Angehörigen schöne Feiertage, einen angenehmen Jahreswechsel und ein glückliches Jahr 2018!


Altshausen, den 24. Dezember 2017
Oswald Horn